Komplexer Wasserschaden mit Mehrfachursachen – Schallstadt

Was tun, wenn ein Wasserschaden gleich mehrere Ursachen hat – und die Versicherung bremst? Dieses Projekt in Schallstadt zeigt, wie wir mit strukturierter Analyse, klarer Kommunikation und lückenloser Dokumentation selbst langwierige Schadensprozesse erfolgreich zum Abschluss bringen konnten.

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Projektbeschreibung

  • Problembeschreibung

    Im Mai 2025 erhielten wir den Auftrag zur Leckageortung im Objekt Ob der Holen 14 in Schallstadt. Schon bei der ersten Besichtigung zeigte sich im ausgebauten Kellerbereich (ca. 150 m²) eine deutliche Durchfeuchtung der Bauteile, besonders im vorderen Bereich. Die ersten Messungen und Untersuchungen ergaben mehrere Schadensursachen gleichzeitig: undichte Silikonnähte im Duschbereich und ein defekter Siphon unter der Duschtasse. Trotz fachgerechter Reparatur dieser Mängel verschlechterte sich die Situation – die Feuchtigkeitswerte stiegen weiter an. Schnell wurde klar: Hier liegt kein gewöhnlicher Wasserschaden vor, sondern ein komplexes Schadensbild mit mehreren, teils verdeckten Ursachen.

  • Lösungsansatz

    Nach dem erfolglosen Trocknungsversuch führten wir eine erweiterte Ursachenanalyse durch. Dabei entdeckten wir zusätzliche, bislang verborgene Schäden: eine defekte Regenwasserleitung im Eingangsbereich sowie eine mangelhafte Außenwandabdichtung. Ein rein technisches Trocknungsverfahren reichte nicht mehr aus – ein umfassender Rückbau war erforderlich. Da der Versicherer zunächst nur mündlich zustimmte und sich die Freigabe über Monate verzögerte, entschieden sich die Kunden, die Sanierung fortzuführen: Der gesamte Hausrat wurde fachgerecht verpackt und in ein externes Lager ausgelagert, anschließend erfolgte der vollständige Rückbau inklusive Entfernung des versandeten Estrichs. Dank unserer konsequenten Dokumentation – mit Fotos, Videos und Messprotokollen – konnte der Zustand jederzeit belegt werden. Als der Versicherer nach über sechs Monaten einen Nachweis forderte, waren alle Beweise bereits vorhanden. So gelang es uns, den Schaden und seine Ursachen zweifelsfrei nachzuweisen und die Anerkennung durch den Versicherer zu erreichen.

  • Besondere Herausforderung

    Dieses Projekt zeigte eindrucksvoll, dass bei komplexen Wasserschäden nicht die Technik, sondern die Prozesse die größte Herausforderung darstellen. Trotz korrekter technischer Maßnahmen kam es zu monatelangen Verzögerungen durch mangelnde Kommunikation und fehlende Freigaben der Versicherung. Unsere Aufgabe bestand darin, den Schaden technisch unter Kontrolle zu halten, die Kunden transparent zu begleiten und die komplette Dokumentation so aufzubereiten, dass sie jederzeit als Nachweis dienen konnte. Am Ende wurde genau diese strukturierte Vorgehensweise zum entscheidenden Erfolgsfaktor: Sie machte die Schadensanerkennung nach über sieben Monaten überhaupt erst möglich.

  • Technische Details

    Schadensfläche:

    • ca. 150 m² Kellerbereich

    Ursachen:

    • Undichte Silikonnähte im Duschbereich
    • Defekter Siphon unter der Duschtasse
    • Defekte Regenwasserleitung im Eingangsbereich
    • Mangelhafte Außenwandabdichtung

    Maßnahmen:

    • Mehrstufige Leckageortung und Feuchtigkeitsanalyse
    • Vollständiger Rückbau inklusive Estrichentfernung
    • Fachgerechte Auslagerung des gesamten Hausrats (ca. 50 m² Lagerfläche)
    • Lückenlose Foto‑ und Videodokumentation
    • Abstimmung mit Gutachtern und Versicherer

    Projektdauer:

    • Rund 12 Monate (inklusive Versicherungsverfahren)

Impressionen

Fragen & Antworten