Schimmelsanierung im Treppenhaus – Merdingen

Hinter der Tapete wurde Schimmel sichtbar: Auf rund 30 m² Wandfläche war eine gründliche Sanierung gefragt. Unser Projekt in Merdingen zeigt den Weg von der Schadensaufnahme bis zu den erneuerten Wandflächen im Treppenhaus.

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Projektbeschreibung

  • Problembeschreibung

    Bei Renovierungsarbeiten in einem Einfamilienhaus in Merdingen kam hinter der entfernten Tapete ein zuvor verdeckter Schimmelbefall zum Vorschein. Betroffen waren rund 30 m² Wandfläche im Treppenhaus über zwei Etagen.

    Unter der Tapete lag ein mehrschichtiger Wandaufbau: Auf das Mauerwerk folgten Putz, eine ältere Ölfarbbeschichtung und eine weitere Putzschicht. Dieser Aufbau konnte die Feuchteabgabe der Wand einschränken und musste bei der Sanierung berücksichtigt werden.

    Protis dokumentierte die sichtbaren Schäden und prüfte die zugänglichen Wandflächen mit Feuchtigkeitsmessungen. Entscheidend war, neben der Oberfläche auch die darunterliegenden Schichten in den Blick zu nehmen.

  • Lösungsansatz

    Unser Sanierungskonzept sah vor, die betroffenen Putz- und Beschichtungsschichten bis auf das tragfähige Mauerwerk zu entfernen. Für den freigelegten Untergrund waren eine mechanische Reinigung und eine fachgerechte Behandlung mit Wasserstoffperoxid vorgesehen.

    Der geplante Neuaufbau aus Kalkzementputz, Silikatputz und Silikatfarbe war auf eine mineralische, diffusionsoffene Wandoberfläche ausgerichtet. Ziel war ein Aufbau, der die Feuchteabgabe möglichst wenig behindert.

    Die Aufnahmen aus der Wiederherstellung zeigen den sichtbaren Fortschritt: Aus den fleckigen, freigelegten Wandflächen wurden wieder gleichmäßig helle Oberflächen. Treppen, Böden und angrenzende Öffnungen waren während der Arbeiten mit Abdeckmaterial und Folie geschützt.

  • Besondere Herausforderung

    Der Befall wurde erst nach dem Entfernen der Tapete sichtbar. Gleichzeitig erschwerten die übereinanderliegenden Altbeschichtungen die Beurteilung des Untergrunds. Die Sanierung musste deshalb den gesamten betroffenen Schichtenaufbau berücksichtigen.

    Die bei der Erstbesichtigung gemessenen Stellen wurden als trocken eingestuft. Das erklärte jedoch noch nicht, wie der vorhandene Schimmel entstanden war. Zum Sanierungskonzept gehörte daher auch, die Feuchteverhältnisse und mögliche Ursachen am vollständig freigelegten Mauerwerk zu prüfen.

    Im Treppenhaus erstreckten sich die Arbeiten zudem über zwei Etagen. Sorgfältig abgedeckte Laufwege, Treppenstufen und Türöffnungen schützten die angrenzenden Bereiche während der Wiederherstellung.

  • Technische Details

    • Objekt: Einfamilienhaus in Merdingen
    • Bereich: Treppenhaus über zwei Etagen
    • Betroffene Wandfläche: ca. 30 m²
    • Schadensbild: sichtbarer Schimmelbefall hinter der entfernten Tapete
    • Bestandsaufbau: Mauerwerk, Putz, ältere Ölfarbbeschichtung, weitere Putzschicht und Tapete
    • Schadensaufnahme: Fotodokumentation und Feuchtigkeitsmessungen an den zugänglichen Wandflächen
    • Sanierungskonzept: Rückbau der betroffenen Schichten, Reinigung und Behandlung des Mauerwerks sowie mineralischer Neuaufbau
    • Vorgesehene Oberflächen: Kalkzementputz, Silikatputz und Silikatfarbe

Impressionen